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Données principales
Auteur: Mischa Meier
Titre: Geschichte der Völkerwanderung Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.
Editeur: Verlag C.H.Beck
ISBN/ISSN: 9783406739606
Edition: 1
Prix: CHF 47.30
Date de parution: 01-01-2019
Détails de contenu
Catégorie: Geschichte
Langue: German
Données téchniques
Pages: 1532
Kopierschutz: Wasserzeichen/DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB/PDF
Table des matières
Byzanz, 29. Juli 626 - vor den Toren der prächtigsten Stadt Europas und Asiens hat der Khagan der Awaren 80.000 Krieger zusammengezogen und verlangt ihre bedingungslose Übergabe. Für die Menschen in der Metropole steht fest, dass das Ende aller Zeiten gekommen ist und die Mächte der Finsternis das apokalyptische Heer von Gog vor ihre Stadt geführt haben.
Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch tödliche Furcht vor herandrängenden Heeren fremder Völker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der Völkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des späten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachrömischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des frühen Byzantinischen Reiches, aber auch die des frühen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750). Reich an Informationen, stets verständlich und spannend zu lesen, führt sie den Leser von der europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste bis zu den zentralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstraße, nach Nordindien und zum Hindukusch, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im Süden. Sie macht vertraut mit den dramatischen Ereignissen dieser Zeit und den damit einhergehenden tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ein wahres Opus magnum, das erstmals eine vollständige Geschichte der Epoche bietet.

Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist ein international renommierter Fachmann für die Übergangszeit der Spätantike zum Frühmittelalter.
Table des matières
Cover1
Titel3
Impressum4
Inhalt5
Vorwort11
KAPITEL I: Völkerwanderung: Forschungsobjekt und Darstellungsproblem15
1.1 Barbaren vor Konstantinopel und Rom15
1.1.1 Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus15
1.1.2 Rom 410: Kein Wunder am Tiber26
1.2 Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die Völkerwanderung zu erzählen37
1.2.1 Die Hoheit über den Plot37
1.2.2 Der Faktor Religion39
1.2.3 Römer und Barbaren  wenn es denn so einfach wäre51
1.2.4 Römer und Barbaren  noch komplizierter61
1.2.5 Von der verführerischen Flexibilität des spätantiken Barbarenbegriffs: Drei Beispiele74
1.2.6 Die Archäologie als Ausweg?89
1.2.7 Völker und Wanderung  Ethnizität und Identität99
1.2.8 Osten und Westen zwischen Spätantike und Mittelalter  Was dieses Buch will116
KAPITEL II: Sturm an der Donau  Beginn der Völkerwanderung125
2.1 Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert125
2.1.1 Konstantin I. macht Geschenke125
2.1.2 Terwingen, Greutungen und das Problem der ?ernjachow-Kultur  Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert138
2.1.3 Wulfila  Christen, Goten, Römer am Vorabend der Katastrophe148
2.2 Der Hunnensturm156
2.2.1 Rätselhafte Hunnen156
2.2.2 Der Donauübergang der Goten und die römische Niederlage bei Adrianopel (378)171
2.2.3 Konsolidierung unter Theodosius I. (379395)183
2.2.4 Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die «werdenden Westgoten» (395410)191
KAPITEL III. Regni nostri maxima pars: Afrika  Verwundbare Südgrenzedes Römischen Reiches225
3.1 Am Rande der Wüste225
3.2 Das Imperium entfernt sich239
KAPITEL IV. Jenseits des Bosporus: Der Osten des Römischen Reiches263
4.1 Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber263
4.1.1 Ein Kaiser kommt der Welt abhanden263
4.1.2 Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wüste: Roms Antwort auf die s?s?nidische Bedrohung276
4.2 Bedrohung und Konsolidierung290
4.2.1 Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel290
4.2.2 Die Ausbildung eines Hofes in Konstantinopel295
4.3 Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten298
4.3.1 Der Hunnenkrieg des Jahres 395298
4.3.2 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag302
KAPITEL V. Ringen um die Rheingrenze: Der Westen des Römischen Reiches309
5.1 Zunehmende Unsicherheiten im 3. Jahrhundert309
5.1.1 Ein verschütteter Feldzug tritt zutage309
5.1.2 Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen?316
5.1.3 Die frühen Franken: Expansion statt Migration325
5.2 Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert331
5.3 Insider und Outsider361
5.4 Koexistenz und Konflikt368
5.5 Zündeln am gallischen Scheiterhaufen374
KAPITEL VI. Pax abiit terris: Ein Jahrhundert der Bürgerkriege387
6.1 Des Kaisers neue Kleider387
6.2 Der «letzte Römer» und die Hunnen397
6.2.1 Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga397
6.2.2 Attila  Konflikt und Expansion406
6.2.3 Attila  Das Reich434
6.2.4 Attila  Kollaps440
6.3 Agonie471
6.3.1 Das weströmische Kaisertum im Todeskampf471
6.3.2 Das oströmische Kaisertum unter Druck  Goten auf dem Balkan479
6.3.3 Auf der Suche nach neuen Wegen498
6.4 Das Projekt Italien512
6.4.1 Odoaker und Theoderich512
6.4.2 Das Ostgotenreich  (In-)Stabilität durch Konsens515
KAPITEL VII. Manifester Kontrollverlust: Das Emergieren poströmischer regna im Westen des Römischen Reichs545
7.1 Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien545
7.2 Das Rätsel der burgundischen Reichsbildungen562
7.3 Auf dem Weg in das poströmische Gallien573
7.3.1 Grenzen der Ereignisgeschichte573
7.3.2 Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten580
7.3.3 Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder588
7.3.4 Neue Herren in Nordgallien: Die Franken591
7.3.5 Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen605
7.3.6 Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer607
7.3.7 Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben609
7.3.8 Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche  Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500611
7.3.9 Der Tag von Tours  Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna